Künstliche Befruchtung bei Kinderwunsch

Viele Paare, die sich sehnlich ein eigenes Kind miteinander wünschen und bei denen keine Schwangerschaft zustande kommt, haben bereits mehrere Jahre hinter sich, in welchen eine Untersuchung der anderen folgte. Ursachen für die Kinderlosigkeit müssen gefunden werden, eventuell notwendige Operationen durchgeführt werden. Bei Hormonstörungen erfolgt oft eine Therapie zum Ausgleich des Hormonhaushalts. Viele wagen sich erst dann in ein Kinderwunschzentrum vor, wenn sie lange erfolglos blieben. Dabei kann gerade in einer solchen Einrichtung alles Hand in Hand gehen, von den Beratungsgesprächen über die Untersuchungen um eine genaue Anamnese zu erstellen bis hin zum Thema künstliche Befruchtung bei Kinderwunsch.



Die Medizin ist inzwischen gerade in diesem Bereich so weit fortgeschritten, dass eine künstliche Befruchtung schon nichts Besonderes mehr ist. Die Gynäkologen unterscheiden hier zwei Verfahren: die intrauterine Insemination, auch IUI genannt und die In-vitro-Fertilisation, auch IVF genannt in der Abkürzung der Fachsprache. Beide Methoden sind sehr erfolgreich, welche Methode Anwendung findet, hängt von den individuellen Begebenheiten ab.

Die Kosten werden von den Krankenkassen in Höhe von 50 Prozent übernommen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind: das 25. Lebensjahr muss vollendet sein und das Paar muss verheiratet sein. Es dürfen nur Eizellen und Samenzellen der Eheleute verwendet werden. Es verbleibt ein Eigenanteil für die Ehepartner von fünfzig Prozent.