Künstliche Befruchtung durch SamenspendeSperma aus der Samenbank ist für viele kinderlose Paare eine letzte Möglichkeit, doch noch zum eigenen Wunschkind zu kommen, sofern der Mann definitiv zeugungsunfähig ist. Zur Samenspende gibt es jedoch einiges zu beachten. Zunächst einmal sollten Paare als auch potenzielle Samenspender wissen, dass nicht jeder Mann als Samenspender in Frage kommt. Die Spender müssen mindestens 18 Jahre und höchstens 40 Jahre alt sein. Selbstverständlich muss er gesund sein, darf keine Drogen nehmen, frei von Alkohol und Nikotin sein. Die Qualität des Spermas wird genau geprüft und nur bei hochwertigem Sperma kommt ein Mann als Samenspender in Frage. Pro Samenspende zahlen deutsche Samenbanken einen Ausgleich in Höhe von etwa 100 Euro. Die Samenbank wählt den zur künstlichen Befruchtung in Frage kommenden Spender individuell für Paare mit Kinderwunsch aus. Hier wird Wert gelegt auf äußere Merkmale, die bei Spender als auch Empfänger ähnlich gelagert sein sollten, aber auch auf die Blutgruppe und anderen Kriterien.
Paare, die eine Samenspende in Anspruch nehmen möchten, müssen sich eine ärztlichen und psychosozialen Beratung unterziehen. Der Mann muss erklären, dass er das Kind wie ein leibliches Kind behandeln wird. Die Kosten für die Samenspende muss das Paar selbst tragen. Nur heterosexuelle Paare dürfen eine Samenspende erhalten. Der Spender ist mit all seinen Daten bei der Samenbank registriert.
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